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KFZ-Steuer

Lieblingsthema der Deutschen? Steuern!

Auch wer Grundsätze und Sonderfälle des deutschen Steuer-Dschungels durchschaut hat, muss sich „up to date“ halten, um die etlichen Feinheiten korrekt deuten zu können – und im besten Fall einige Euros sparen zu dürfen. Dies gilt insbesondere für den Jahreswechsel, wenn Tarife erhöht oder neue Freibeträge eingeräumt werden. Solche Neuerungen werden sich 2021 auch im Bereich der Kfz Steuer finden lassen. A&N Autohaus hat die zentralen Änderungen für Sie zusammengetragen.

Kurz & knackig: Die Änderungen bei der Kfz Steuer:

– Insbesondere sparsame Autos werden günstiger
– Ganz befreit von der Steuer bleiben Elektroautos
– Die Mehrbelastung steigt ab 96 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer deutlich
– Massiv höher besteuert werden SUVs und Sportwagen
– Änderungen gelten erst für Neuzulassungen nach dem 1. Januar 2021
– Vor dem 1. Januar 2021 zugelassene Pkws bleiben von allen Neuberechnungen unbetroffen

Kfz Steuer Berechnung im Detail

Die grundsätzliche Berechnung der Kfz Steuer ändert sich trotz Jahreswechsel kaum: Die Höhe der Steuer wird an den Hubraum und den CO2-Ausstoß und somit an den Verbrauch des Pkw geknüpft. Konkret bedeutet dies, dass pro verbrauchten 100 Kubikzentimeter Hubraum beim Benziner 2,00 Euro und beim Diesel 9,50 Euro anfallen. Steuern für Gaskraftstoffe (LPG und CNG) werden nach denselben Kriterien wie Benzin berechnet. Für sehr sparsame Autos, die höchstens 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, gibt es überhaupt keinen Aufschlag.

Komplizierter gestaltet sich die Berechnung im CO2-Ausstoß-Bereich von 95 bis 115 Gramm pro Kilometer. Hier kostet den Fahrer jede Gramm CO2 sportliche 2,00 Euro. In Schritten von je 20 Gramm steigt der Preis dann pro Gramm auf 2,20 Euro, dann 2,50 Euro, dann 2,90 Euro und abschließend 3,40 Euro. Oberhalb der 195- Gramm-CO2-Marke beträgt der Preis pro verbrauchtem Gramm satte 4,00 Euro.

SUVs und Sportwagen im Fokus

Die Steuerreform betrifft insbesondere Starkverbraucher, die den höchsten CO2-Satz erreichen, also mehr als 195 Gramm CO2 pro Kilometer ausspucken. Umgerechnet ergibt dies einen Verbrauch von 8,2 Litern Benzin beziehungsweise 7,4 Litern Diesel auf 100 gefahrenen Kilometern. Derart durstig sind die wenigsten Modelle. Sportwagen und SUVs allerdings können diesen Wert sogar übertreffen!

Die Gewinner der Kfz Steuer Reform

Klar ist: Ab 2021 werden große Verbrenner mit Mehrkosten belegt. Ebenso klar ist jedoch auch, dass die Besitzer besonders sparsame Autos von der Reform profitieren. Hierzu gehören Fahrzeuge, die laut WLTP nicht mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Vater Staat gibt hier sogar einen Bonus von 30 Euro für die Sparsamkeit aus!

Jetzt ein Auto kaufen und sparen?

Da die erhöhte Steuer lediglich für Neuzulassungen gilt, scheint die Überlegung, sich noch in diesem Jahr ein Auto anzuschaffen, keineswegs abwegig. Vor allem Interessenten von SUVs könnten auf diese Weise einige Euros sparen. Denn als Faustregel gilt: Spritfressende beziehungsweise CO2-lastige Autos lässt man im Idealfall noch 2020 zu. Dieser Schachzug könnte dem klugen Pkw-Käufer schnell mehrere Hundert Euro Ersparnis einbringen. Planen Sie, das Gefährt länger zu halten, winken schon Summen von über 1.000 Euro.

Vielerorts macht dem Sparfuchs jedoch ein erneuter Shut- beziehungsweise Lockdown einen Strich durch die Rechnung. Lediglich wer sein Gefährt online bestellt und bei der Zulassungsbehörde großes Glück hat beziehungsweise die den Händler um die Erstzulassung bittet, könnte noch von der Vergünstigung profitieren. Denn Händler können diesen Service übernehmen und werden von vielen Straßenverkehrsämtern bevorzugt behandelt.

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